Los Angeles (USA) – [–>Niederlage für Hollywood-Star Halle Berry (60). Im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) hat ein Richter entschieden: Der Schauspieler darf künftig überwiegend bestimmen, wo der gemeinsame Sohn Maceo (13) lebt. Besonders bitter für Berry: Sie darf ihren Sohn nicht mehr über Nacht bei sich haben.
Wie „TMZ“ berichtet, wollte Berry vor Gericht erreichen, dass ihr Sohn wieder genauso viel Zeit bei ihr wie bei seinem Vater verbringen darf. Doch der Richter lehnte ihren Antrag ab. Stattdessen soll Maceo künftig überwiegend bei seinem Vater leben. Martinez’ Anwalt Patrick Baghdaserians bezeichnet die Entscheidung gegenüber „TMZ“ als „riesigen Sieg“.
Halle Berry verlässt mit ihren Anwälten das Gerichtsgebäude in Los Angeles. Dort kämpfte sie mit ihrem Ex-Mann um das Sorgerecht für ihren Sohn Maceo
Ganz verliert Berry ihre Rechte als Mutter aber nicht. Zwar darf ihr Sohn nicht mehr bei ihr übernachten, bei wichtigen Fragen, etwa welche Schule er besucht oder welche medizinische Behandlung er bekommt, darf sie aber weiterhin mitentscheiden. Außerdem hob der Richter eine zuvor verhängte Schutzanordnung gegen Berry wieder auf.
Berry soll ihren Sohn gewürgt haben
Martinez hatte seiner Ex-Frau vorgeworfen, den gemeinsamen Sohn gewürgt zu haben. Berry bestritt die Anschuldigungen. Der Konflikt ging so weit, dass Maceo selbst vor Gericht aussagen musste. Seine Anhörung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Beide Eltern mussten dafür den Gerichtssaal verlassen. Berry hatte zuvor versucht, die Aussage ihres Sohnes zu verhindern. Sie warf Martinez vor, Maceo in seiner Aussage beeinflusst zu haben.
Olivier Martinez (60) und Halle Berry waren seit 2010 ein Paar. 2013 heirateten die Schauspieler, nur zwei Jahre später folgte die Trennung
Instagram-Beitrag sorgt für neuen Streit vor Gericht
Kurz vor der Entscheidung gab es noch mehr Ärger. Auf Berrys Instagram-Account erschien am Montag ein Beitrag, in dem es sinngemäß hieß: Wenn Kinder ihre Mutter respektlos behandeln, liege die Ursache häufig in ihrer Beziehung zum Vater. Der Account der Schauspielerin soll zu diesem Zeitpunkt gehackt worden sein. Dennoch brachte Martinez’ Anwalt den Beitrag vor Gericht zur Sprache. Er argumentierte, die Veröffentlichung störe den Frieden seines Mandanten. Richter Kaufman lehnte den Antrag ab, den Instagram-Beitrag als neues Beweismittel zuzulassen.